
Dieses Rezept bleibt der römischen Idee treu: wenige Zutaten, maximale Wirkung. Das Ergebnis ist ein Mundgefühl wie Samt und eine Sauce, die die Nudeln umarmt, statt sie zu ertränken. Perfekt für ein schnelles Abendessen, aber edel genug für Gäste.
Zutaten
- 250 g Tagliatelle (frisch oder gute Trockenware)
- 80 g ungesalzene Butter, in Stückchen
- 80 g Parmigiano Reggiano, sehr fein gerieben
- Feines Meersalz für das Kochwasser
- Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- Optional: eine Prise frisch geriebene Muskatnuss
- Optional: 1 TL fein abgeriebene Zitronenschale
- Optional zum Anrichten: gehackte glatte Petersilie
Portionen
Ergibt 2 großzügige Portionen.
Zubereitung
- Einen großen Topf mit reichlich Wasser aufkochen. Kräftig salzen, bis es nach Meer schmeckt.
- Tagliatelle nach Packungsangabe al dente kochen. Kurz bevor die Pasta fertig ist, 250 ml vom Kochwasser abnehmen.
- Währenddessen in einer weiten Pfanne 40 g Butter bei kleiner Hitze schmelzen lassen, nicht bräunen.
- Pasta abgießen, dabei nochmals etwas Kochwasser auffangen. Tagliatelle sofort in die Pfanne zur Butter geben und schwenken.
- Pfanne vom Herd nehmen. Den fein geriebenen Parmigiano in 2–3 Portionen einstreuen. Nach jeder Zugabe etwas heißes Kochwasser (insg. ca. 120–180 ml) einrühren und kräftig schwenken, bis eine glatte, cremige Emulsion entsteht, die die Nudeln umhüllt.
- Restliche 40 g Butter unterheben. Mit Pfeffer, optional Muskat und Zitronenschale abschmecken. Bei Bedarf mit mehr Kochwasser die Konsistenz anpassen – sie soll seidig vom Löffel fließen.
- Sofort auf vorgewärmten Tellern servieren und nach Wunsch mit Petersilie bestreuen.
Tipps für samtige Sauce
- Käse extra fein reiben: Je feiner, desto leichter emulgiert die Sauce.
- Hitze kontrollieren: Käse niemals auf starker Hitze schmelzen, sonst flockt er. Pfanne lieber kurz vom Herd ziehen.
- Pasta sofort weiterverarbeiten: Die Emulsion gelingt am besten, wenn Nudeln und Wasser richtig heiß sind.
- Würze minimal: Salz steckt bereits im Kochwasser und im Käse; vorsichtig nachsalzen.
- Varianten: Ein Spritzer Zitronensaft macht’s frischer; ein Hauch Muskat sorgt für Wärme.
Aufbewahrung
Am besten frisch genießen. Reste maximal 1 Tag luftdicht gekühlt lagern. Zum Aufwärmen mit einem Schluck Wasser bei sehr niedriger Hitze behutsam rühren, bis die Sauce wieder glatt wird.
Besonderheiten
Klassische Alfredo-Sauce enthält keine Sahne. Die Cremigkeit entsteht ausschließlich durch Butter, Käse und stärkehaltiges Kochwasser.
Nährwerte pro Portion (ca.)
- Energie: 780 kcal
- Kohlenhydrate: 78 g
- Eiweiß: 28 g
- Fett: 38 g
- Salz: 2,0 g
Häufige Fragen
Kann ich Grana Padano statt Parmigiano verwenden?
Ja, Grana Padano funktioniert, ist aber milder. Für die klassische Tiefe empfehle ich Parmigiano Reggiano.
Warum flockt meine Sauce?
Zu hohe Hitze oder zu trockene Zugabe von Käse. Pfanne vom Herd nehmen, Käse portionsweise einarbeiten und mit heißem Kochwasser glätten.
Geht das Rezept ohne Pastawasser?
Nicht ideal. Die Stärke im Kochwasser bindet Butter und Käse. Notfalls etwas Wasser mit 1 Prise Stärke erhitzen.
Darf ich Sahne hinzufügen?
Du kannst, aber es ist nicht mehr klassisch. 50–80 ml Sahne am Ende sanft unterziehen, falls gewünscht.
Tagliatelle Alfredo: Cremiges Rezept wie aus Italien
Zutaten
Methode
- Wasser salzen: Großen Topf Wasser aufkochen und kräftig salzen.
- Pasta kochen: Tagliatelle al dente kochen. 250 ml Kochwasser abnehmen.
- Butter schmelzen: In einer weiten Pfanne 40 g Butter bei niedriger Hitze schmelzen.
- Pasta zufügen: Abgetropfte Tagliatelle zur Butter geben und schwenken.
- Emulsion bilden: Pfanne vom Herd. Käse in Portionen einstreuen und nach jeder Zugabe etwas heißes Kochwasser einrühren, bis eine glatte, cremige Sauce entsteht.
- Abschmecken: Restliche 40 g Butter unterheben, mit Pfeffer und optional Muskat/Zitrone abschmecken.
- Servieren: Sofort auf vorgewärmten Tellern anrichten, optional mit Petersilie.
NÄHRWERTE (PRO PORTION)
KALORIEN
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KOHLENHYDRATE
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